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Bewerber auf dem Absolventenkongress
Foto: Staufenbiel/Frank Crosby
Absolventenkongress Deutschland

Riesenandrang beim Bewerbungscheck

Anne Koschik
Perfekter Lebenslauf, grafische Gestaltung und der schwierige erste Satz im Anschreiben waren die Hauptthemen beim kostenlosen Bewerbungscheck von karriere.de auf dem Absolventenkongress in Köln. Rund 12.000 Besucher zählten die Veranstalter auf dieser größten und bedeutendsten Jobmesse in Deutschland.
Es ist und bleibt eine zentrale Frage im Bewerbungsprozess: Wie präsentiere ich mich richtig? Da geht es um die hervorragende Aufbereitung der Unterlagen, die Online-Bewerbung, das Vorstellungsgespräch und das Assessment Center.

Zahlreiche Studierende nutzten auf dem Absolventenkongress, dem Zukunftskongress mit Jobmesse in Köln, die Gelegenheit, sich in Vorträgen oder persönlicher Beratung auf den Berufseinstieg vorzubereiten.

Allein das Consultingunternehmen Kienbaum konnte mit seinen Beratern an den beiden Messetagen rund 800 CV-Checks durchführen. Bei karriere.de fanden ausführliche Gespräche über die Wunscharbeitgeber und die dazu passende Bewerbung statt.

Ideen für die Welt von morgen

Die Messe, bei der sich rund 300 Unternehmen aus Finanzbranche, Handel, Vertrieb und Beratung vorstellten, stand unter dem Thema "Innovation – Ideen für die Welt von morgen". Da waren nicht nur Experten gefragt, zum Beispiel vom Land der Ideen, dem Verband innovativer Unternehmen oder dem Institut der Deutschen Wirtschaft, sondern in der MLP Speakers' Corner auch die eigenen Ideen der Besucher.

Wie setzen Unternehmen Innovation um? Agieren sie dabei nachhaltig, sind sie traditionellen Modellen verhaftet oder generieren sie eine höhere Wertschöpfung aus der so genannten Industrie 4.0, die mit technischen Neuerungen plus individueller Gestaltungsmöglichkeiten hoch automatisierte Produkte ermöglichen: Die Diskussionsrunden waren munter und gut besucht – und damit ein weiterer Beleg dafür, dass die junge Generation stärker an Werten und Inhalten ihrer Arbeit interessiert ist, als je zuvor.

Persönliche Gespräche

Tausende Einstiegsmöglichkeiten von Praktika über Traineejobs bis zum Direkteinstieg waren im Angebot. Das Interessante daran: Nicht nur namhafte Markenkonzerne wie VW, Fresenius, Miele, SAP oder die Deutsche Telekom warben um die jungen Talente, sondern ebenso noch wenig bekannte Start-ups, deren CEOs nicht selten die gleiche Altersklasse aufweisen.

Viele persönliche Gespräche mit den Personalern waren bereits im Vorfeld vereinbart worden und trugen einerseits zu klaren Vorstellungen der Bewerber über mögliche künftige Arbeitsfelder bei. Andererseits gab es von einigen Arbeitgebern auch bereits konkrete Einladungen, die in Kürze in einem Arbeitsvertrag münden werden.
Dieser Artikel ist erschienen am 29.11.2013