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Bewerbung

Vorstellungsgespräch:
Von der Vorbereitung bis zum Arbeitsvertrag

Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum neuen Job ist das Vorstellungsgespräch. Es muss gut vorbereitet werden. Und nicht nur das: Es heißt, sich zu wappnen gegen Fangfragen und Gehaltsverhandlungen – und die verbotenen Fragen zu kennen.
Nach dem Bewerbungsschreiben ist vor dem Bewerbungs- oder Vorstellungsgespräch: Sobald das Einladungsschreiben des bevorzugten Unternehmens vorliegt, heißt es zusagen.

Ja, ich nehme den Termin zum Bewerbungsgespräch wahr!

Und danach geht es auch direkt an die Vorbereitung. Es ist wichtig, mit Verwandten oder Freunden den möglichen Ablauf des Bewerbungsgesprächs durchzuspielen. Das könnte so aussehen:
Bewerbervideo
Video: Trixi Berry/Youtube


Natürlich ist es elementar, den üblichen Ablauf eines Bewerbungsgesprächs zu kennen:

Ein typisches Vorstellungsgespräch für Angestellte dauert in der Regel zwischen 45 und 90 Minuten – und läuft meist wie folgt ab:

  • Nach einer kurzen Begrüßung beginnt der Personalverantwortliche mit einer kurzen Selbstdarstellung der Firma und sagt eventuell ein paar einleitende Worte zur freien Position und dem Arbeitsumfeld.
  • Dann ist der Bewerber an der Reihe: Mit Fragen wie "Warum haben Sie sich bei uns beworben?" oder "Stellen Sie sich bitte kurz vor?" leitet der Unternehmensvertreter den nächsten Block im Vorstellungsgespräch ein.
  • Jetzt ist es Zeit für die Selbstpräsentation des Bewerbers, die eine zentrale Rolle für den weiteren Gesprächsverlauf hat – und daher sehr gut vorbereitet werden sollte.

Mehr Einzelheiten lesen Sie hier >>>


   Vorsicht vor
 Fangfragen
   Wie kann ich
 auf verbotene
 Fragen

 reagieren?
   Kluge Fragen
 stellen
 


Der Unterschied zwischen Vorstellungsgespräch und Einstellungsgespräch


+++ Die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch ist in jedem Fall die Bestätigung dafür, dass ein Bewerber die notwendigen Qualifikationen zur Stellenbesetzung erfüllt. Jetzt geht es darum, mögliche Unklarheiten aus dem Weg zu räumen und die Konkurrenz auszustechen.

+++ Bei einer Einladung zum Einstellungsgespräch kann der Bewerber davon ausgehen, der Richtige für die zu besetzende Stelle zu sein. Festzulegen ist noch der Eintrittstermin. Außerdem müssen die Feinheiten des Arbeitsvertrages und das Gehalt verhandelt werden.


Selbstpräsentation leicht gemacht

Sich selbst und seine Vorzüge zu präsentieren – das ist nicht jedermanns Sache. Aber es ist elementar für die Bewerbung. Deshalb ist eine gute Vorbereitung Pflicht.

Denn es geht nicht darum, nur seinen Lebenslauf nachzuerzählen. Bewerber müssen mit Kompetenzen, Qualifikationen und Persönlichkeit überzeugen.

Bewerbung_Selbstpräsentation_1  Als grobe Orientierung gilt der "Dreisatz":
  • ICH BIN
  • ICH KANN
  • ICH WILL

>>> Anleitung, wie Sie sich selbst am besten ins rechte Licht rücken


Gehaltsfragen

Spätestens beim Einstellungsgespräch müssen Sie auf eine Frage nach Ihrem Wunschgehalt vorbereitet sein. Es ist unklug, hier eine Spannbreite von/bis zu nennen. Wichtig ist es, eine gute Balance zu finden, um sich einerseits nicht unter Wert zu verkaufen und andererseits den Arbeitgeber nicht durch überzogene Forderungen vor den Kopf zu stoßen.

Gehalt_Bewerbungsgespräch  >>> Wichtiges zum Einstiegsgehalt
 >>> So verhandeln Sie Ihr Gehalt richtig
 >>> Welche Gehaltsbestandteile außerdem
 relevant sein können

Gehaltspoker    Wichtige Grundlage zum Pokern:

  >>> Informieren Sie sich in unserem
 Gehaltscheck über die Einkommensbreiten
 in Deutschland

Durchschnittsgehalt    Lernen Sie den Wert Ihres Gehalts
 in den wichtigsten Regionen und
 Großstädten Deutschlands kennen:


  >>> Realgehaltsrechner


Feinheiten des Arbeitsvertrages

Zu guter Letzt geht es nur noch um die Feinheiten des Arbeitsvertrages. Eine Checkliste hilft, notwendige Inhalte und richtige Formulierungen zu prüfen.

Hier lesen Sie alles Wichtige – von der Probezeit über die Aufgabenbeschreibung, Bezüge, Wettbewerbsverbote bis zu Ausschluss- und Kündigungsfristen.


Dieser Artikel ist erschienen am 11.07.2014